Entstehungsgeschichte und Hintergrund

Sehen. Handeln. Helfen.

Nicht überall auf unserem blauen Planeten sehen die Menschen rosigen Zeiten entgegen, auch wenn sie die berühmte, viel­gepriesene rosa­rote Brille zur Hilfe nehmen würden. Für viele sind die Lebens­bedingungen und Zukunfts­aussichten buchstäblich grau in grau.

Vor über 40 Jahren wurde von dem Koblenzer Apotheker Dr. Klaus Stephan Kiefer unsere Aktion imitiert.

Dr. Kiefer, der in verschiedenen Gremien tätig war, hat die Erfahrung gemacht, dass nicht für alle Menschen auf dieser Welt die Lebens­bedingungen und Zukunfts­aussichten gleich sind. Diese Erfahrung und der unbedingte Wille, dem Abhilfe zu schaffen, hat Ihn befähigt über 2 Millionen Brillen zu sammeln, aufzuarbeiten und Sehbehinderten auf der ganzen Welt zur Verfügung zu stellen. Und die Hilfe geht weiter. Im Sinne des Gründers wird die Aktion von Johannes Klein fortgeführt.

Innerhalb der Aktion wird das Brillenprojekt von der Firma BEST gGmbH begleitet.

Als anerkanntes Integrations­unternehmen ist das die Schnitt­stelle zur Zusammen­arbeit mit dem Jobcenter Stadt Koblenz. In der Bündelung dieser fachlichen Kompetenz ist es möglich, für die Mitarbeiter des Brillen­projektes individuelle Bildungs- und Qualifizierungs­maßnahmen sowie Arbeits­gelegenheiten und somit eine aktive Eingliederung in komplexe Arbeits­prozesse zu schaffen.

An unserem Standort werden 32 Menschen beschäftigt, die sich ausschließlich mit der Aufarbeitung von gebrauchten Brillen beschäftigen. Das ist inzwischen Europas größte Unter­nehmung für das Recycling von gebrauchten Brillen. Hier wurden im Jahr 2016 ca. 420.000 Brillen angenommen. Die langjährige fachliche Begleitung erfolgt durch den  Augen­optiker­meister Carlo Wagner.